Berlin (dpa) - Bundesfamilienministerin Kristina Schröder ist dafür, die Erreichbarkeit von Beschäftigten für ihre Arbeitgeber in Tarifverträgen zu regeln. Sie fände es vernünftig, wenn die Unternehmen sich klare Regeln zur Erreichbarkeit ihrer Mitarbeiter geben würden, sagte Schröder der Zeitung «Welt am Sonntag». Das sei weniger eine Aufgabe für den Gesetzgeber als für die Gewerkschaften. Schröder nannte die Entscheidung von Volkswagen, den Beschäftigten nach Feierabend keine dienstlichen Mails mehr weiterzuleiten, ein gutes Beispiel.