Bochum (dpa) - Der Betriebsrat des von der Schließung bedrohten Bochumer Opel-Werkes hat die hohen Investitionen des Mutterkonzerns GM in Russland kritisiert. Obwohl die bestehenden Opel-Werke nicht voll ausgelastet seien, werden weitere Überkapazitäten geschaffen, sagte der Bochumer Betriebsratschef Rainer Einenkel den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe. Mindestens zwei bis drei der heutigen Opel-Werke könnten durch die Werkserweiterung in Russland gefährdet sein. Russland sei einer der am schnellsten wachsenden Automärkte der Welt, hatte GM das Investment in St. Petersburg begründet.