Washington (dpa) - Neuer Feueralarm in Colorado: Trockenheit und Hitze haben am Wochenende zu einer rasanten Ausbreitung von Waldbränden in mehreren Teilen des westlichen US-Bundesstaates geführt.

Wie der Sender CNN berichtete, mussten sich allein in der Region von Colorado Springs 11 000 Menschen vorsichtshalber vor den Flammen in Sicherheit bringen. Der gesamte nahegelegene Ort Manitou Springs sei menschenleer, zitierte CNN Bürgermeister Marc Snyder.

Wie es weiter hieß, stellte die Bundesbehörde für Katastrophenmanagement (FEMA) inzwischen Bundeshilfen zur Bekämpfung des Feuers zur Verfügung. Zuvor hätten die Stadt Colorado Springs und ein angrenzender Bezirk den Notstand ausgerufen. Nach CNN-Angaben gibt es noch in sechs weiteren Gebieten Colorados größere Brände. Rund 70 Helikopter und Tankflugzeuge seien zur Unterstützung der Feuerwehrleute am Boden eingesetzt.

Der größte Brand wütet laut dem Sender schon seit dem 9. Juni in den staatlich geschützten Acapaho- und Roosevelt-Waldgebieten. Dort allein seien bisher fast 200 Gebäude von den Flammen vernichtet worden, 200 Feuerwehrleute seien im Einsatz.

CNN-Bericht