Peking (AFP) China hat die Auszeichnung des chinesischen Schriftstellers Liao Yiwu mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels scharf kritisiert. Liao sei wegen "illegaler Aktivitäten" verurteilt worden und "fabriziert Geschichten, um Sympathie und Unterstützung zu bekommen", sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Hong Lei, am Montag vor Journalisten in Peking. Er hoffe, dass die "relevanten Institutionen und Personen" in Deutschland die Entwicklungen in China in "objektivem und fairem Licht" betrachten, fügte der Sprecher hinzu.