Rostock (AFP) Bei der Untersuchung der weltweiten Bevölkerungswanderung setzen Forscher nun auch auf den E-Mail-Verkehr. Dank der digitalen Daten gebe es erstmals realistische Eindrücke über das Wanderungsverhalten in Regionen, die bisher kaum untersucht werden konnten, wie das Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) in Rostock am Montag mitteilte. Demnach analysierte der Bevölkerungsforscher Emilio Zagheni Millionen weltweit versandter E-Mails und erstellte daraus einen Datensatz globaler Migrationsströme.