Leipzig (dpa) - Nach dem dramatischen Tod eines Zweijährigen in Leipzig soll die Aufklärung vorangetrieben werden. Der Junge war neben der Leiche seiner drogenabhängigen Mutter vermutlich verdurstet - die Stadt will deshalb heute Drogenhilfe, Gesundheitsamt, Sozialdienst und Jugendamt an einen Tisch holen. Man wolle sichergehen, dass es bei der Betreuung der Mutter tatsächlich keine Lücke gab, sagte ein Stadtsprecher. Die Drogenabhängige hatte nach bisherigen Erkenntnissen zuletzt im April Kontakt zum zuständigen Sozialdienst.