Teheran (dpa) - Nach seinem Sieg bei der Präsidentenwahl in Ägypten strebt der Islamist Mohammed Mursi ein besseres Verhältnis seines Landes zum Iran an. Die Ausweitung der beidseitigen Beziehungen würde «ein wirksames strategisches Gleichgewicht in der Region» herstellen, sagte er der iranischen Nachrichtenagentur Fars. Gestern hatte die iranische Führung Mursi zum Wahlsieg gratuliert. Der Kandidat der konservativ-religiösen Muslimbruderschaft hatte sich gegen den Ex-Ministerpräsidenten Ahmed Schafik durchgesetzt.