Kapstadt/Mexiko-Stadt (dpa) - In Mexiko stürzt ein Bus in eine 300 Meter tiefe Schlucht, mindestens 25 Menschen sterben. In Südafrika kommen 19 Menschen ums Leben, als ihr Bus von einer Brücke fällt. Warum die beiden Fahrzeuge von der Straße abkommen, ist unklar.

Bei zwei Busunfällen in Mexiko und Südafrika sind mindestens 44 Menschen ums Leben gekommen. In Meyerton (Provinz Gauteng) in Südafrika kam am Montag ein Bus mit 70 Menschen an Bord von der Straße ab und stürzte von einer Brücke. Nach Angaben des nationalen Rettungsdienstes starben mindestens 19 Menschen, zahlreiche weitere wurden verletzt.

Im Süden Mexikos wurden am Sonntag mindestens 25 Menschen getötet, als ihr Bus in eine 300 Meter tiefe Schlucht stürzte. 23 Menschen wurden verletzt. Das Unglück ereignete sich zwischen den Ortschaften Tlamacazapa und Buena Vista de Cuellar im südmexikanischen Bundesstaat Guerrero.

Wie der Staatssekretär des Zivilschutzministeriums, Constantino González, der Zeitung «El Universal» berichtete, geriet der Bus aus ungeklärter Ursache von der Straße ab und stürzte in den Abgrund. Die Passagiere waren Anhänger der Partei der Demokratischen Revolution (PRD). Sie waren auf dem Weg zu einer Wahlkampfveranstaltung.