Berlin (dpa) - Jeder vierte Deutsche nutzt weder im Beruf noch zu Hause das Internet. Offline statt online heißt es somit für 17,1 Millionen Deutsche ab 14 Jahren, wie die Studie «(N)Onliner Atlas 2012» ergab.

Für knapp 76 Prozent - 53,2 Millionen - gehöre das Netz zum alltäglichen Leben, sagte der Geschäftsführer des Forschungsinstituts TNS Infratest, Robert Wieland, in Berlin. Rund drei Prozent der Offliner planten jedoch, sich einen Internetzugang zuzulegen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Webnutzer um weniger als 1 Prozentpunkt.

Besonders viele Menschen sind in den östlichen Bundesländern und im Saarland offline. In Sachsen-Anhalt, dem Saarland und Mecklenburg-Vorpommern leben im Bundesvergleich die wenigsten Internetnutzer - nur rund 68 Prozent gehen hier ins Netz. Spitzenreiter sind dagegen die Stadtstaaten Hamburg, Berlin und Bremen mit rund 80 Prozent. Baden-Württemberg ist der Flächenstaat mit den meisten Internetnutzern. Für die repräsentative Studie hat die Initiative D21 in diesem Jahr mehr als 30 000 Telefoninterviews geführt und ausgewertet.

Pressemitteilung

(N)Onliner-Atlas 2012 als pdf