Berlin (dpa) - Amnesty International hat der Bundesregierung 38 000 Unterschriften für einen neuen Vertrag zur Kontrolle des internationalen Waffenhandels übergeben. Die Menschenrechtsorganisation will damit Druck auf eine UN-Konferenz machen, die kommenden Montag in New York beginnt. Die Kampagne wird in Deutschland auch vom DGB und anderen Nichtregierungsorganisationen unterstützt. Die deutsche Amnesty-Sektion fordert, Rüstungslieferungen ganz zu verbieten, wenn abzusehen ist, dass mit den Waffen schwere Menschenrechtsverletzungen begangen werden.