London (AFP) Die 2009 in Mexiko ausgebrochene Schweinegrippe hat weltweit möglicherweise mehr als eine halbe Million Todesfälle verursacht - deutlich mehr, als von der UN-Gesundheitsorganisation WHO bisher angenommen. Zu diesem Schloss kommt eine Studie des Gesundheitszentrums von Atlanta im US-Bundessaat Georgia, die am Dienstag von der Wissenschaftszeitung "The Lancet Infectious Diseases" veröffentlicht wurde. Die US-Forscher nehmen erstmals weltweite Schätzungen vor, unter Einbeziehung von Afrika und Asien.