Nikosia (dpa) - Nicht gerade ein Traumstart für Zypern: Ausgerechnet am ersten offiziellen Arbeitstag nach Antritt der EU-Ratspräsidentschaft trifft die «Troika» auf der Insel ein, um die Staatsfinanzen unter die Lupe zu nehmen. Vertreter der EU, des Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Zentralbank begannen mit ihren Kontrollen, nachdem Zypern Hilfen aus dem EU-Rettungsfonds beantragt hatte. Nach dpa-Informationen aus Kreisen des Finanzministeriums wird zuerst der problematische Bankensektor geprüft, dann soll es einen Kassensturz beim Staat geben.