FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro <EURUS.FX1> ist am Montag nach Gewinnmitnahmen schwächer in die neue Handelswoche gestartet und in die Nähe der Marke von 1,26 US-Dollar zurückgefallen. Am Freitag hatten die Beschlüsse des EU-Gipfels zur Euro-Schuldenkrise den Kurs der Gemeinschaftswährung noch zeitweise um rund drei Cent auf knapp 1,27 Dollar nach oben getrieben. Am frühen Morgen stand der Euro bei 1,2617 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,2590 (Donnerstag: 1,2418) Dollar festgesetzt.

Trotz der starken Gewinne vom Freitag sprechen Devisenexperten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) weiterhin von Risiken für den Euro. "Von einer Trendwende kann noch nicht gesprochen werden", hieß es im Morgenkommentar. Im weiteren Handelsverlauf dürfte die Stimmung der Einkaufsmanager in den Krisenstaaten Italien und Spanien in den Mittelpunkt des Interesses rücken. Nach jüngsten Rückschlägen rechnen Experten vorerst nicht mit einer deutlichen Aufhellung der Stimmung in den Betrieben.