Wiesbaden/Berlin (AFP) Beim Bundeskriminalamt (BKA) hat sich eine schwerwiegende Datenpanne ereignet: Bei der Polizeibehörde des Bundes wurden drei Monate lang Daten aus der Telekommunikationsüberwachung (TKÜ) gelöscht, wie eine Sprecherin der Behörde am Sonntag bestätigte. Betroffen gewesen seien verschiedene Kontakte, soweit sie über das Internet abgewickelt wurden. Darunter befänden sich neben überwachter E-Mails und Chatsitzungen auch abgehörte Telefongespräche und Kurzmitteilungen (SMS). Die Sprecherin bestätigte damit einen Bericht der "Bild am Sonntag".