London (AFP) Deutsche Forscher können nach eigenen Angaben belegen, dass eine Düngung der Meere mit Eisen den Klimawandel aufhalten könnte. In der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsjournals "Nature" begründen die Forscher vom Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI), warum die Eisen-Düngung der Hochsee das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) reduziere und deshalb ein geeignetes Mittel im Kampf gegen die Erderwärmung sei. Die Düngung regt demnach das Wachstum von Algen derart an, dass diese große Mengen Kohlendioxid binden und beim Absterben auf den Meeresgrund einlagern können.