Fort Meade (AFP) In der Affäre um den mutmaßlichen Wikileaks-Informanten Bradley Manning hat die Verteidigung US-Präsident Barack Obama eine Vorverurteilung ihres Mandanten vorgeworfen. Obamas Kommentar, Manning habe "das Gesetz gebrochen", sowie weitere öffentliche Äußerungen seien gezielt darauf ausgerichtet gewesen, die Verteidigung zu schwächen, sagte Anwalt David Coombs am Dienstag (Ortszeit) bei einer Voranhörung vor dem Militärgericht in Fort Meade im US-Bundesstaat Maryland. Auch wenn der Präsident Oberbefehlshaber der Armee sei, habe er "keinen Einfluss in diesem Gerichtssaal".