Bonn (AFP) Wer hätte das gedacht: Beruflicher Aufstieg macht auf Dauer nicht glücklicher, sondern schadet eher der seelischen Verfassung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeituntersuchung, die das Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) am Mittwoch veröffentlichte. Trotz einer dauerhaften Einkommenssteigerung und höheren soziales Ansehens wiegen demnach - zumindest auf längere Sicht - die negativen Begleiterscheinungen wie mehr Stress und längere Arbeitszeiten die positiven Effekte auf. "Spätestens nach drei Jahren war die Karriere-Euphorie verflogen", fasste das IZA das Ergebnis zusammen.