Brüssel (AFP) Die Manipulation von Interbankenzinsen soll nach dem Willen der Europäischen Kommission in Zukunft strafrechtlich verfolgt und in den schlimmsten Fällen auch mit Gefängnisstrafen geahndet werden. "Es sind Maßnahmen auf EU-Ebene erforderlich, um kriminellen Aktivitäten im Bankensektor ein Ende zu setzen", begründete EU-Justizkommissarin Viviane Reding am Mittwoch in Brüssel den Vorstoß. Die Kommission reagiert damit auf den aktuellen Libor-Skandal um manipulierte Interbankenzinsen.