Budapest (SID) - Formel-1-Weltmeister glaubt trotz zahlreicher fragwürdiger Entscheidungen in jüngerer Vergangenheit nicht an eine Verschwörung gegen sich. "Ich verschwende keine Energie in irgendwelche Verschwörungstheorien", sagte der 25-Jährige am Donnerstag in Budapest: "Natürlich, den Eindruck konnte man vielleicht bekommen in den letzten Wochen. Aber ich denke, über eine Saison hinweg gleicht sich alles immer aus."

Vettel war nach seinem Heimspiel auf dem Hockenheimring wegen Überholens abseits der Strecke zu einer 20-Sekunden-Zeitstrafe verdonnert worden und somit vom zweiten auf den fünften Platz zurückgefallen. Zudem muss sein Team auf Anordnung des Automobil-Weltverbandes FIA bis zum nächsten Rennen am Sonntag in Budapest (14.00 Uhr/RTL und Sky) die Motoreneinstellung verändern.