Düsseldorf (dpa) - Im Düsseldorfer Al-Kaida-Prozess haben zwei Angeklagte ihr Schweigen gebrochen und über ihren Lebenslauf berichtet. Fragen zur Religion und zu den Tatvorwürfen wollten sie am Donnerstag allerdings nicht beantworten.

Der 28 Jahre alte Halil S. bestätigte, dass er sich 2003 als Polizist beim Land Nordrhein-Westfalen beworben hatte, aber aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt wurde. «Ich hätte das gerne gemacht», sagte der mutmaßliche Terrorist. Er sei in Gelsenkirchen geboren und aufgewachsen, habe Abitur und einen Bachelor-Titel in einem Management-Studium. Der 21-jährige Amid C. aus Bochum hat ebenfalls Abitur und studiert in der U-Haft Informatik.

Mitteilung Bundesanwaltschaft vom 3. Mai