Herzogenaurach (dpa) - Nach einem herben Gewinneinbruch im ersten Halbjahr verschärft der Sportartikelhersteller Puma sein Umbauprogramm - doch viele Fragen bleiben erstmal offen.

«Wir müssen den Plan noch validieren und die Maßnahmen noch detaillierter anschauen», sagte der Vorstandsvorsitzende Franz Koch am Donnerstag in Herzogenaurach. So müsse das Management erst genauer analysieren, was der Umbau etwa für die Zahl der Beschäftigten bedeute.

Puma hatte vergangene Woche eine Gewinnwarnung veröffentlicht. Auf den zunehmenden Druck auf die Marge sowie auf das schwache Geschäftsumfeld in Europa will der MDax-Konzern mit der Verschärfung seines ohnehin laufenden Programms reagieren, das in erster Linie die Komplexität der Organisationsstruktur vereinfachen soll. Auch die von Puma selbst betriebenen Läden stehen auf dem Prüfstand: «Wir werden mehrere leistungsschwache Geschäfte in Europa und Nordamerika schließen, während wir weiterhin neue Geschäfte an profitablen Standorten in den Wachstumsmärkten eröffnen», kündigte Koch an.

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