Berlin (dpa) - Die Deutsche Bahn hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres so viele Zugreisende transportiert wie in keinem Halbjahr zuvor. Die Zahl der Fahrgäste stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um vier Prozent auf mehr als eine Milliarde.

Nicht berücksichtigt sind dabei die Ergebnisse der Bahn-Tochter Arriva. «Wir sehen, dass wir mit interessanten Angeboten die Menschen zum Umstieg vom Auto auf den Zug bewegen können», sagte Bahn-Chef Rüdiger Grube am Donnerstag bei der Vorlage der Halbjahresbilanz.

Auch beim Umsatz verbuchte der Konzern einen neuen Rekord: Die Einnahmen legten zwischen Januar und Ende Juni um 3,3 Prozent zu auf 19,5 Milliarden Euro. Das ist der höchste Halbjahresumsatz in der Geschichte der Deutschen Bahn.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg um 16,6 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Nach Steuern stand ein Ergebnis von 794 Millionen Euro unterm Strich, ein Plus von 22,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Verbessern konnte die Bahn auch die Pünktlichkeit ihrer Züge: Der durchschnittliche Wert lag 2011 bei 92,9 Prozent. Im Januar dieses Jahres waren 96,5 Prozent aller Züge pünktlich, der Tiefstwert lag im Februar bei 94,3 Prozent.

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