Aachen (AFP) Ein Bewerber für den Polizeidienst darf nicht von Einstellungstests ausgeschlossen werden, weil er großflächige Tattoos von den Schultern bis zu den Unterarmen hat. Dies entschied das Verwaltungsgericht Aachen in einem am Dienstag veröffentlichten Beschluss. Damit gelangten die Richter in dem vorläufigen Rechtsschutzverfahren zu einer anderen Auffassung als das Landesamt für die Polizeiausbildung im Kreis Unna, das den Bewerber abgewiesen hatte - mit Hinweis auf dessen "mangelnde Eignung" wegen der Tätowierungen. (Az. 1 L 277/12)