Sydney (AFP) Der aus Deutschland geflohene Tierschützer Paul Watson hat sich "tief enttäuscht" über die deutsche Regierung gezeigt. Sie habe sich mit Japan und Costa Rica zusammengetan, um ihn festzunehmen und letztlich an Japan auszuliefern, hieß es in einer Erklärung Watsons, die am Dienstag auf der Internetseite seiner Walschutzorganisation Sea Shepherd veröffentlicht wurde. Dabei seien Deutschland und Costa Rica nur "Spielfiguren" im Plan der Japaner, Sea Shepherd "zum Schweigen zu bringen". "Es ging nie wirklich um Costa Rica, es ging die ganze Zeit um Japan", erklärte Watson.