Berlin (AFP) In der europäischen Debatte über den richtigen Kurs in der Eurokrise hat Bundesaußenminister Guido Westerwelle vor einer Beschädigung des europäischen Einigungsprozesses gewarnt. "Unter keinen Umständen darf mit der Axt des schnellen Wortes eingerissen werden, was über Jahrzehnte lang in Europa aufgebaut wurde", sagte Westerwelle mit Blick auf "verbale Zuspitzungen" der vergangenen Tage. "Niemand kann ein Interesse daran haben, dass sich die Fronten verhärten", mahnte der Außenminister. Bei der Lösung der Währungs- und Schuldenkrise müssten "alle an einem Strang ziehen".