Wien (SID) - Drakonische Strafe für Heinz Jungwirth: Der ehemalige Generalsekretär des Österreichischen Olympischen Comites (ÖOC) ist wegen Untreue zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Die Schadenssumme soll sich auf 3,3 Millionen Euro belaufen.

Laut Anklage wurde dem 61-jährigen Jungwirth vorgeworfen, zwischen 2003 und 2009 große Geldbeträge bar abgehoben oder auf seine Konten transferiert und für private Zwecke verwendet zu haben. Als "infame Vorgangsweise" bezeichnete Richter Georg Olschak die Taten Jungwirths.