Santiago de Chile (AFP) Fast 40 Jahre nach der Ermordung des chilenischen Generals Carlos Prats und seiner Frau durch einen Bombenanschlag im Auftrag der Diktatur von Augusto Pinochet hat ein Zivilgericht den Hinterbliebenen eine Wiedergutmachung von 1,2 Millionen Dollar (knapp eine Million Euro) zugesprochen. Die Entschädigung soll nach der Entscheidung des Gerichts in Santiago de Chile an die drei Töchter und die Enkel des ehemaligen Generalstabschefs der chilenischen Armee gezahlt werden. Der Verteidigungsrat des südamerikanischen Landes kann dagegen noch Berufung einlegen.