London (SID) - Trotz der historischen Pleite im Olympia-Pool von London hält der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) an seinem Leistungssportdirektor Lutz Buschkow fest. "Es geht nicht um die Personalie des Sportdirektors - definitiv nicht", sagte DSV-Präsidentin Christa Thiel am Sonntagmorgen während der Bilanzpressekonferenz des Verbandes im Deutschen Haus. Buschkow, der seit vier Jahren im Amt ist, antwortete auf die Frage nach einem möglichen Rücktritt: "Nein."

Unter anderem der ehemalige Bundestrainer Dirk Lange hatte personelle Konsequenzen gefordert, nachdem die deutschen Schwimmer erstmals seit 1932 bei Olympischen Spielen ohne Medaille geblieben waren. "Es ist keine Diskussion über die Demission einer Person geführt worden", erläuterte Generalsekretär Jürgen Fornoff: "Es ist nicht das Versagen einer einzelnen Person, sondern ein strukturelles Problem."