Frankfurt/Main (dpa) - Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat das Urteil gegen Eintracht Frankfurt wegen unsportlichen Verhaltens der Anhänger in drei Fällen abgemildert. «Das Urteil des Sportgerichts vom 20. Juli wird abgeändert», sagte der Vorsitzende Richter Götz Eilers.

Zur Saisonpremiere des Aufsteigers am 25. August gegen Bayer Leverkusen dürfen nun 26 500 Anhänger der Eintracht ins Stadion. Hinzu kommen bis zu 5000 Gästefans. Dafür verdoppelte das Gericht die Geldstrafe von 50 000 auf 100 000 Euro. Das Sportgericht hatte in einem ersten Urteil nur 15 000 Zuschauer und maximal 5000 Fans des Gastes zugelassen. Dagegen war die Eintracht in Berufung gegangen. Das Bundesgericht verfügte aber, dass die Stehplätze in der Commerzbank Arena geschlossen bleiben. «Es dürfen nur Sitzplätze angeboten werden», erklärte Eilers. In Leverkusen können nur Tickets unter Vorlage des Personalausweises gekauft werden.