Frankfurt/Main (dpa) - Rund fünf Wochen nach dem Verpassen des EM-Finales haben Bundestrainer Joachim Löw und die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) das vorzeitige Aus analysiert.

«Unsere EM-Analyse hat viele verschiedene Aspekte und interessante Erkenntnisse gebracht. Es war uns wichtig, das Präsidium darüber umfassend zu informieren», erklärte Löw nach der Sitzung in Frankfurt am Main.

Der Nationalcoach zog in Begleitung von Assistenztrainer Hansi Flick und Torwartcoach Andreas Köpke ein sportliches Fazit des EM-Turniers. Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff berichtete über die organisatorischen Abläufe.

«Zum Blick nach vorn gehört auch immer der Blick zurück», erklärte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach. «Wir haben eine sehr überzeugende EM-Analyse gehört und sind uns mit unseren sportlichen Köpfen absolut einig, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist.»

Im Rahmen der außerordentlichen DFB-Präsidiumssitzung wurde zudem der neue Sportdirektor Robin Dutt offiziell in das Gremium berufen. Löw will an diesem Donnerstag seinen Kader für das Freundschaftsspiel am 15. August gegen Argentinien nominieren. Die deutsche Elf war am 28. Juni im EM-Halbfinale an Italien (1:2) gescheitert.

DFB-Mitteilung