Leverkusen (dpa) - Der Chemiekonzern Lanxess hat im zweiten Quartal 2012 mehr umgesetzt und verdient. Im Jahresvergleich erhöhte sich der Umsatz auch dank der Euro-Schwäche und Preiserhöhungen um 8,1 Prozent auf gut 2,4 Milliarden Euro, wie der MDax-Konzern am Dienstag in Leverkusen mitteilte.

Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) und vor Sonderposten legte um 6,8 Prozent auf 362 Millionen Euro zu. Unter dem Strich verdiente Lanxess 176 Millionen Euro und damit allerdings 2,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Grund waren Sonderaufwendungen. Der Konzern übertraf bis auf den Gewinn die Prognosen der Analysten.

Für 2012 peilt Lanxess weiter eine Steigerung des EBITDA vor Sondereinflüssen um fünf bis zehn Prozent an, nach 1,15 Milliarden Euro 2011. Lanxess profitiert weiterhin von einer vergleichsweise robusten Nachfrage aus der Autoindustrie.