Berlin (dpa) - Mehr als zwei Jahrzehnte nach dem Ende der DDR wird jetzt das Schicksal der Toten an der innerdeutschen Grenze erforscht. Bislang sind nur die mindestens 136 Opfer an der Berliner Mauer wissenschaftlich recherchiert.

Es solle nicht nur die Zahl an der innerdeutschen Grenze erfasst werden, teilte Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) am Freitag zum Start des Projekts mit. Den Toten solle auch ihre Würde wiedergegeben werden.

Der Bund und die Länder Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Hessen fördern das Projekt mit einer halben Million Euro.

Mauer-Gedenkstätte