Berlin (dpa) - Nach Berichten über mögliche Transfers von deutschem Schwarzgeld nach Asien wächst die Kritik an dem geplanten Steuerabkommen mit der Schweiz. Der Chef der Deutschen Steuergewerkschaft, Thomas Eigenthaler, warnte am Freitag vor einer Umsetzung.

Er sprach sich zugleich für den weiteren Ankauf von Daten über mutmaßliche Steuerbetrüger aus. «Das Steuerabkommen löst kein Problem. Es deckt die Probleme zu», sagte Eigenthaler der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Es schreibe die Anonymität fest und sichere das Schweizer Bankgeheimnis ab: «Mit diesem Abkommen ist weiter das Bunkern von Schwarzgeld in der Schweiz möglich. Und deshalb lehnen wir es ab.»