Brasília (AFP) Erneut hat ein brasilianisches Gericht einen Stopp der Bauarbeiten an dem umstrittenen Staudamm Belo Monte im Amazonasgebiet angeordnet. Die Justiz gab damit am Dienstag einem entsprechenden Antrag des Bundesstaats Pará statt, der moniert hatte, dass die Ureinwohner der Region vor dem Beginn der Bauarbeiten nicht angehört worden seien. Als das Parlament im Jahr 2005 das Projekt genehmigt habe, habe es eine Untersuchung möglicher negativer Folgen für die Umwelt nach Beginn der Bauarbeiten gefordert. Dies sei aber im Vorfeld nötig gewesen, erklärte das Gericht.