Berlin (AFP) Die Grünen im Bundestag haben die am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossene Neufassung des Außenwirtschaftsgesetzes (AWG) scharf kritisiert. Eine verpflichtende Prüfung der Menschenrechtslage im Empfängerland im Falle von Rüstungsexporten bleibe im Gesetzentwurf außen vor, erklärte die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen, Katja Keul. Mit der Modernisierung des AWG sollen die Regelungen für die Exportwirtschaft nach Angaben der Regierung "gestrafft und lesbar gemacht" werden.