Berlin (dpa) - Dritter Sieg in Serie für Österreich, Niederlage gegen den Fußball-Rekordweltmeister für Schweden: Deutschlands Gruppengegner haben ihre Härtetests für die WM-Qualifikation nur bedingt bestanden.

Die Österreicher setzten sich im Wiener Ernst-Happel-Stadion mit 2:0 (2:0) gegen die Türkei durch. Nach 120 Sekunden hatte Veli Kavlak die Mannschaft des ehemaligen Bundesliga-Trainers Marcel Koller in Führung gebracht. Nur vier Minuten später erhöhte Andreas Ivanschitz vom FSV Mainz 05 per Foulelfmeter vor 23 500 Zuschauern.

Die Entscheidung in Stockholm fiel hingegen erst in den Schlussminuten klar zugunsten von Brasilien aus. Der Gastgeber der WM 2014 setzte sich im Rasunda-Stadion mit 3:0 (1:0) durch. Leandro Damião hatte in der 32. Minute den ersten Treffer für die hochkarätig besetzten Gäste erzielt. Mit seinem späten Doppelschlag (84./87./Elfmeter) machte Alexandre Pato alles klar - er war erst eine Viertelstunde vor Schluss eingewechselt worden.

Allerdings konnten die Brasilianer ihre Feldüberlegenheit gegen die bei der EM sang- und klanglos ausgeschiedenen Schweden über weite Strecken nicht noch mehr ausnutzen. In der ersten Halbzeit hatte die Mannschaft von Trainer Mano Menezes mit seinen Angriffsstars wie Neymar oder Ramires 70 Prozent Ballbesitz.

Schweden tritt am 16. Oktober in Deutschland zum vierten Gruppenspiel der WM-Qualifikation gegen die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw an. Bereits am 11. September muss die DFB-Auswahl in Wien gegen Österreich ran, den Auftakt bestreiten die Löw-Schützlinge am 7. September in Hannover gegen die Färöer.

Einen Sieg hätte sich Fabio Capello bei seinem Einstand als Trainer der russischen Nationalmannschaft gewünscht. Allerdings fehlten seiner Mannschaft 13 Minuten für einen Erfolg über die Elfenbeinküste, angeführt von Kapitän und Champions-League-Gewinner Didier Drogba. Der schon bei der EM als Wunderkind gefeierte Alan Dsagojew schoss die Gastgeber zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff in Führung. Für die Afrikaner glich Max Gradel (77.) in Moskau aber aus. Capello zog dennoch ein positives Fazit. «Ich bin einmal mehr überzeugt, dass ich ein starkes Team habe, aber daran hatte ich auch nicht gezweifelt.