Den Haag (AFP) Der frühere bosnisch-serbische Armeechef Ratko Mladic soll bei seinem Prozess vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien unter vollständige Video-Überwachung gestellt werden. Er habe "unzulässige Kommunikation" mit dem Zuschauerbereich und einem Zeugen gehabt und "weiteres störendes Verhalten" gezeigt, erklärte Richter Alphons Orie am Mittwoch zur Begründung. Eine der Kameras im Gerichtssaal solle deshalb direkt auf Mladic gerichtet werden. Die Aufnahmen sollen beginnen, wenn er den Saal betritt und gestoppt werden, wenn er diesen verlässt.