Rüsselheim (dpa) - Der Autobauer Opel führt Gespräche mit der IG Metall und dem Betriebsrat über die Einführung von Kurzarbeit in Rüsselsheim. Hintergrund ist die Auftragsflaute in Europa. Zudem gehe es um eine mögliche Arbeitszeitverkürzung, teilte ein Opel-Sprecher am Mittwoch mit.

Er bestätigte einen Bericht der "Allgemeinen Zeitung Mainz" (Donnerstag). "Ein Ergebnis der Verhandlungen ist kurzfristig zu erwarten", schrieb Opel-Sprecher Ulrich Weber. Die Zeitung berichtet unter Berufung auf Unternehmenskreise, auch in Kaiserslautern werde über Kurzarbeit im Motoren- und Getriebewerk verhandelt. Wie viele Mitarbeiter betroffen sein könnten, sei noch unklar.

Opel beschäftigt am Stammsitz Rüsselsheim rund 13.000 Menschen, in Kaiserslautern arbeiten rund 2.500 Mitarbeiter.