Berlin (AFP) Die wegen der rechtsextremistischen Verstrickungen ihres Freundes in die Schlagzeilen geratene Rostocker Ruderin Nadja Drygalla soll nun offenbar doch als Sportsoldatin von der Bundeswehr gefördert werden. Das Bundesverteidigungsministerium bestätigte am Donnerstag in Berlin, dass der Deutsche Ruderverband (DRV) seinen zwischenzeitlich zurückgezogenen Antrag erneuert habe. Diesen Antrag will die Bundeswehr nun auf Grundlage einer sportfachlichen Bewertung prüfen. Eine Sonderbehandlung für Drygalla werde es dabei nicht geben, sagte ein Sprecher.