Kinshasa (AFP) Beim Einbrechen einer Mine in der Demokratischen Republik Kongo sind laut einem Radiobericht mehr als 60 Menschen ums Leben gekommen. Wie der von den Vereinten Nationen unterstützte Radiosender Okapi am Mittwochabend berichtete, stürzte am Montag eine Schuttmasse in eine stillgelegte Mine in Pangoy im Norden des Landes, als Arbeiter dort illegal schürften. Alle Arbeiter seien unter dem Geröll verschüttet worden. Der Verwaltungschef des Bezirks bestätigte dem Bericht zufolge die Opferzahl. Die Mine sei nach Kämpfen zwischen den Regierungstruppen und einer Miliz aufgegeben worden, ergänzte er.