Hamburg (AFP) Im Streit um religiöse Beschneidungen von Jungen hat der stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Peter Dabrock, für die Suche nach einem Kompromiss geworben. Die vom Bundestag angestrebte Regelung müsse einen Ausgleich zwischen medizinischen und rituellen Gesichtspunkten schaffen, sagte Dabrock am Donnerstag im NDR. "Denkbar wäre etwa die Ausbildung nicht-medizinischer Beschneider durch deutsche Ärzte und die anschließende Zulassung durch eine Rabbinerversammlung." Der Ethikrat befasst sich am Donnerstag mit dem Thema.