Bukarest (AFP) Das rumänische Verfassungsgericht hat am Donnerstag beklagt, es sei öffentlichen "Verleumdungen" ausgesetzt. Die Angriffe gingen von "den Behörden und Medien" des Landes aus, hieß es in einer Erklärung der Verfassungsrichter, die in Bukarest veröffentlicht wurde. Die Angriffe könnten das Ansehen des Gerichts beschädigen und ihm seine "Glaubwürdigkeit rauben". Ministerpräsident Victor Ponta hatte am Dienstag die Entscheidung des Verfassungsgerichts als "illegal" bezeichnet, ein Referendum vom 29. Juli über die Amtsenthebung von Präsident Traian Basescu für ungültig zu erklären.