Chemnitz (SID) - Der Fußball-Drittligist Chemnitzer FC hat nach dem Rauchbomben-Vorfall beim DFB-Pokalspiel gegen Dynamo Dresden (0:3) erste Maßnahmen ergriffen und den mutmaßlichen Täter mit einem dreijährigen Stadionverbot belegt. Zudem drohen die Chemnitzer damit, zivilrechtliche Schritte einzuleiten und Regressansprüche durchzusetzen.

Während des Erstrundenspiels am vergangenen Montagabend war im Chemnitzer Fanblock Pyrotechnik gezündet worden. Daraufhin musste Schiedsrichter Markus Schmidt (Stuttgart) die Begegnung für vier Minuten unterbrechen.

Zudem hatten rassistische Beleidigungen gegen den Dresdener Stürmer Mickaël Poté für Entsetzen gesorgt und Ermittlungen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) nach sich gezogen. Als Konsequenz daraus kündigten die Chemnitzer an, ihre Stadionordnung kurzfristig zu überarbeiten. Nach Angaben des Vereins erhalte jeder Besucher, der rassistische oder extremistische Symbole zur Schau stelle oder durch solche Parolen auffalle, zukünftig Hausverbot.