Köln (SID) - Der neunmalige russische Fußball-Meister Spartak Moskau hat nach dem 2:1-Sieg im Play-off-Hinspiel für die Champions League gegen Fenerbahce Istanbul die Fans des türkischen Klubs beschuldigt, die Internetseite gehackt zu haben. Angeblich sollen Fenerbahce-Anhänger dort mit Gewalt beim Rückspiel am 29. August in Istanbul gedroht haben.

Die Aktion hat ihren Ursprung in einem hitzigen ersten Qualifikationsspiel. Dort hatten russische Fans ein Portrait von Kemal Atatürk, Begründer der modernen Republik Türkei, angezündet. "Wir werden Gewalt nicht unbestraft lassen", lautete die Nachricht auf der Spartak-Homepage.