Niamey (AFP) Bei schweren Überschwemmungen infolge heftiger Regenfälle sind im westafrikanischen Niger seit Mitte Juli mindestens 44 Menschen ums Leben gekommen. Allein in der südöstlichen Region Maradi habe es bisher 22 Tote gegeben, teilte das UN-Büro zur Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (Ocha) am Donnerstag in Niamey mit. Demzufolge sind im ganzen Land derzeit 176.000 Menschen von den Fluten betroffen, die nigrischen Behörden sprechen sogar von 340.000 Flutopfern.