Berlin (dpa) - Die Verhandlungen über das Honorar für die rund 150 000 niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten für das kommende Jahr gehen heute in Berlin in die Schlussrunde. Die Forderungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung summieren sich auf ein Plus von rund 3,5 Milliarden Euro. Der Spitzenverband der Krankenkassen ist mit Forderungen in die Verhandlungen gegangen, die auf ein Minus von rund 2,2 Milliarden Euro hinauslaufen. Im nun tagenden Erweiterten Bewertungsausschuss ist ein unabhängiger Vorsitzender dabei, der mit seinem Votum den Ausschlag geben kann.