Stralsund (dpa) - Einen Tag nach dem Insolvenzantrag für die P+S-Werften werden ab heute erste Richtungsentscheidungen erwartet.

Das Amtsgericht Stralsund muss nun nicht nur darüber befinden, ob das vorläufige Insolvenzverfahren für die Schiffbaubetriebe mit knapp 2000 Mitarbeitern eröffnet wird. Werftenmanager Fuchs hatte auch eine Eigenverwaltung bei Gericht beantragt. Bei dieser Sonderform der Insolvenz bleibt die Geschäftsführung im Amt. Ihr wird ein sogenannter Sachwalter zur Seite gestellt, der die Schuldner überwacht. Die Arbeit auf den Werften soll auch am Donnerstag fortgesetzt werden. Betriebsrat und IG Metall hatten Fuchs Unterstützung bei der Umsetzung seines Fortführungskonzeptes zugesagt.