Bonn (AFP) Im Schnitt eine Viertelstunde haben die Haushalte im vergangenen Jahr auf die Stromversorgung verzichten müssen. Die Bundesnetzagentur in Bonn teilte am Montag mit, die durchschnittliche Versorgungsunterbrechung pro Letztverbraucher habe 15,31 Minuten betragen. Dieser Wert lag demnach "geringfügig" über dem des Jahres 2010 und "deutlich" unter dem Mittelwert von 2006 bis 2010. Deutschland zeichne sich auch weiterhin durch eine hohe Versorgungsqualität aus, erklärte Netzagentur-Chef Jochen Homann. Im internationalen Vergleich nehme Deutschland einen Spitzenwert ein.