Berlin (AFP) Die Verhandlungen über die Honorare für die niedergelassenen Kassenärzte sind vorerst gescheitert. Die Spitzenvertreter der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) verließen am Montag in Berlin überraschend die Verhandlungen mit dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV). Hintergrund ist der Unmut der Ärzte über den Schlichterspruch des Erweiterten Bewertungsausschusses, der den Kassenärzten für das nächste Jahr eine Honorarerhöhung von 270 Millionen Euro oder 0,9 Prozent einräumt.