Berlin (dpa) - Entgegen Befürchtungen der Pharmaindustrie bekommen die Patienten in Deutschland auch nach dem Start strenger Arzneimittel-Prüfungen Zugang zu neuen Medikamenten. Allerdings gibt es nicht für alle Neueinführungen gute Noten. Eine erste Bilanz, die der dpa in Berlin vorliegt, zeigt: 16 Prozent der geprüften Präparate bringen den Patienten im Vergleich zu bisherigen Therapien beträchtlich mehr. In fast zwei Dritteln der Fälle wurde insgesamt ein Zusatznutzen anerkannt. Die Bilanz stammt von dem höchsten Gremium im Gesundheitswesen, dem Gemeinsamen Bundesausschuss.